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Werft: Ausbeutung per Werkvertrag

Die IG Metall hat schwere Missstände bei einem Subunternehmer der Flensburger Schiffbau-Gesellschaft (FSG) aufgedeckt: Drei Griechen arbeiteten teilweise bis zu 15 Stunden pro Tag auf der Werft. Bezahlt wurden sie zunächst gar nicht, später unregelmäßig.

 

Katastrophale Zustände

 
Werftarbeiter

© Sondem/Fotolia.de

 

Untergebracht waren die drei Griechen zusammen mit zehn weiteren Arbeitern in einer Zwei-Zimmer-Wohnung. Die Zustände in der Wohnung waren katastrophal, die Matratzen teilweise verschimmelt.

Inzwischen sind die meisten Arbeiter in einem Hotel untergekommen. Die drei Werftarbeiter aus Griechenland werden nun von der IG Metall vertreten. Für sie stehen noch Nachzahlungen im hohen fünfstelligen Bereich aus.

 

Mehr Mitbestimmung nötig

Die drei Griechen arbeiteten über mehrere Subunternehmer auf der Werft: Die FSG hatte einen Werkvertrag mit der Hamburger Firma Imtech abgeschlossen, die wiederrum einen weiteren Subunternehmer beauftragt hatte, der die drei Griechen beschäftigte. Diese Praxis ist weit verbreitet und führt immer wieder zu Missständen und Ausbeutung.

Deshalb fordert die IG Metall ein Gesetz, das den Missbrauch von Werkverträgen wirksam bekämpft. In jedem Fall müssen die Mitbestimmungsrechte von Betriebsräten ausgeweitet werden, sodass diese sich auch für die Interessen der Beschäftigten von Drittfirmen einsetzen können.

 

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