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Erfolg in der Tarifverhandlung bei Imperial Automotive

Im Tarifkonflikt Imperial Automotive (ehemals Hansmann Logistics) konnte die IG Metall in der sechsten Verhandlungsrunde doch noch eine Einigung am Verhandlungstisch erzielen. Für die Beschäftigten von Imperial Automotive, die auf dem Gelände von Volkswagen sowie in Ehmen und Flechtorf arbeiten, gelten rückwirkend ab Januar die gleichen Bedingungen wie beim Kontraktlogistiker Ceva.

 

 

© Matthias Leitzke

Jutta Ehlers: "Wir Metaller halten Wort!"

 
 

Die Arbeits- und Entgeltbedingungen der Beschäftigten verbessern sich bereits in der Heranführungsphase an die Tarifbedingungen der AutoVision deutlich: Die tarifliche wöchentliche Arbeitszeit der Logistiker beträgt zukünftig 37,5 Stunden; anstatt der bisherigen 39 Stunden. Die Stundenentgelte werden in zwei Schritten angehoben: Ab Januar 2016 erhält ein Staplerfahrer einen Stundenlohn von 12 Euro bzw. 12,30 Euro ab 1. Januar 2017. Damit steigen die Entgelte um 15 Prozent und ab Januar 2017 um weitere 2,5 Prozent. Ab Januar 2018 gelten dann grundsätzlich die tariflichen Bedingungen der AutoVision, die momentan einen Stundenlohn von 13,55 Euro bei 35 Stunden vorsehen. 
 

Für Warnstreik gewappnet

Die Politische Sekretärin der IG Metall Wolfsburg, Jutta Ehlers, machte deutlich: "Mit dem Mandat der gut organisierten Belegschaft, die sich bereits für einen Warnstreik gewappnet hatte, war der Durchbruch nach einem zwölfstündigen Verhandlungsmarathon Freitagnacht möglich. Wir Metaller halten unser Wort. Die von Volkswagen gesetzten Standards gelten auch für die Zulieferer. Die Tarifabschlüsse von Ceva und Imperial Automotive sind wegweisend für eine angemessene Auftragsvergabe am Konzernsitz in Wolfsburg."
 

Die IG Metall bleibt dran

Hartwig Erb, Erster Bevollmächtigter der IG Metall Wolfsburg: "Die Branche ist in Bewegung. Die IG Metall hält weiterhin an der Strategie fest, die Logistikunternehmen, die als Zulieferer von Volkswagen tätig sind, zu organisieren. Die Kolleginnen und Kollegen, die hier arbeiten, haben genauso wie alle anderen, einen Metalltarifvertrag verdient. Wenn uns die Beschäftigten weiterer Unternehmen aus der Logistikbranche das Mandat erteilen, dann werden wir auch dort Tarifverträge nach unseren Maßstäben durchsetzen. Am vergangenen Samstag wählten bereits 40 Metaller von Rudolph Logistik ihre Tarifkommission."

 

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