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Serviceportal für Aktive

Material für die Betriebsarbeit

Werkverträge sind zu einem beliebten Mittel geworden, um Tarifstandards zu umgehen und die betriebliche Mitbestimmung zu schwächen. Da sind Betriebsräte und Vertrauensleute gefragt. Auf sie kommt es an. Hier finden Arbeitnehmervertreter Arbeitshilfen, um Auslagerungen mit fundierten Argumenten zu hinterfragen, alternative Lösungen für ihren Betrieb zu entwickeln und die Arbeitsbedingungen von Werkvertragsbeschäftigten zu verbessern. 

Infos über die neuesten Entwicklungen in den Betrieben gibt es hier

 

Toolbox: »Werkzeugkasten Werkverträge«

 

Zur Unterstützung der betrieblichen Arbeit steht der »Werkzeugkasten Werkverträge« zur Verfügung. Er gibt Betriebs- räten aus Stammbetrieben der IG Metall praktische Instrumente an die Hand, von der Checkliste bis zur Muster- betriebsvereinbarung. Die Werkzeuge unterstützen bei der Betriebsratsarbeit, helfen, die spezielle Situation im Betrieb zu analysieren und das Thema Fremdvergabe von Gewerken Schritt für Schritt anzugehen.

Mehr über unsere Toolbox

 

Broschüre »Viel Arbeit am Rand«

Titel Broschüre Viel Arbeit am Rand
 

Diese Arbeitshilfe bietet Betriebsräten und Vertrauensleuten Argumente und Instrumente, um Auslagerungen kritisch zu hinterfragen, Outsourcing-Prozesse zu prüfen und notfalls zu verhindern – im Interesse der Beschäftigten und der Unternehmen! Denn gute Produkte und Qualität gibt es auf Dauer nur mit guter Arbeit, mit Tarifverträgen und mit Perspektiven für alle Beschäftigten.

 
 
 

Report: Trendbericht Werkverträge

 

Mit dem Report "Trendbericht Werkverträge" gibt die Hans-Böckler-Stiftung einen Überblick über den Stand der Diskussion in Forschung, Wirtschaft und Gewerkschaften. Der Bericht bleibt dabei aber nicht stehen, sondern geht praxisorientiert der Frage nach, welche Handlungsmöglichkeiten Betriebsräte und Gewerkschaften beim Umgang mit Werkverträgen haben.

 
 
mehr (PDF-Dokument, 311.2 KB)
 

Handlungshilfe für Betriebsräte und Vertrauensleute

Titelblatt Handlungshilfe für Betriebsräte und Vertrauensleute
 
Neben Leiharbeit, befristeter und geringfügiger Beschäftigung gibt es einen neuen Trend hin zum verstärkten Einsatz von Werk- verträgen. Dabei ist nicht jeder Werkvertrag gleichbedeutend mit prekärer Arbeit. Aber um „Gute Arbeit“ für alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Betrieb zu realisieren, ist es notwendig, dieser Entwicklung, soweit sie Ausdruck einer Strategie zur Kostensenkung und Umgehung von Mitbe- stimmungsrechten ist, entgegen zu treten. Diese Broschüre bietet dazu einen Einstieg.
 
 

Aktionsmaterial für die Belegschaft

Belegschaften informieren, aktivieren, mobilisieren. Wer Aktionen im Betrieb plant, findet hier hilfreiches Material – vom Flugblatt bis zur Powerpoint-Vorlage.

 

Info-Film: Wie Werkverträge Belegschaften spalten

erklaerfilm
 

Der animierte Infofilm erklärt kurz, knapp und verständlich wie Werkverträge funktionieren, was das Problem dabei ist und was wir gemeinsam gegen den Missbrauch von Werkverträgen unternehmen können. 

Der Film kann im Extranet der IG Metall heruntergeladen werden. Film ansehen

 

Präsentation Werkverträge

Foliensatz
 

Was sind Werkverträge? Wo liegt das Problem für die Stammbelegschaften, wo für die Beschäftigten in Werkvertragsfirmen? Was muss sich ändern? Was können wir tun? Funktionäre und Hauptamtliche Kolleginnen und Kollegen, die auf Betriebsversammlungen oder sonstigen Veranstaltungen über diese Fragen informieren möchten, können auf den Foliensatz zurückgreifen.

Foliensatz herunterladen (Powerpoint-Präsentation, 24.8 MB)

 

Materialien und Konzepte zur Ansprache von Beschäftigten bei industrienahen Dienstleistern

 

Zur Ansprache von Beschäftigten in Werkvertragsunternehmen stehen verschiedene Materialpakte für betriebliche Aktionen zur Verfügung. Ziel ist es, mit Beschäftigten ins Gespräch zu kommen, Ansätze für BR-Gründungen zu schaffen, Mitglieder zu gewinnen und perspektivisch Tarifverträge abzuschließen. Je nach Situation vor Ort und den vorhandenen Ressourcen kann das passende Aktionskonzept ausgewählt werden. Die Materialien lassen sich teilweise miteinander kombinieren.

Aktionsbeschreibung herunterladen (PDF-Dokument, 2.6 MB)

Aktionsmaterialien ansehen

 

Klappflyer zur Erstansprache

Plus-Flyer
 

Durch das besondere Format dieses Flyers werden unsere zentralen Botschaften übersichtlich aufbereitet. Er eignet sich besonders für Verteilaktionen, zur Weitergabe bei Infostunden und kann auch gut ausgelegt werden.

 

Visitenkarten-Flyer zur Erstansprache

Visitenkarten-Flyer
 

Der Flyer ist so gefaltet, dass er wie eine Visitenkarte in jede Jackentasche passt und bei passender Gelegenheit überreicht werden kann – unaufdringlich und diskret. Auf der Rückseite der »Visitenkarte« ist Platz für Namen und Kontaktdaten. Wenn Du die Flyer weitergibst, kann der Empfänger anschließend unkompliziert Kontakt mit Dir aufnehmen.

 

Web-to-Print-Vorlage Flugblatt

Ansicht Flugblatt Werkverträge
 

Beim Kampf gegen den Missbrauch von Werkverträgen im Betrieb ist eine gut informierte und aktive Belegschaft ein wichtiger Erfolgsfaktor. Um Betriebsräte bei der Mobilisierung ihrer Belegschaften zu unterstützen, steht ihnen die Design-Vorlage eines Flugblatts im Web-to-Print-Portal zur Verfügung. Das Web-To-Print-Portal findet ihr im Extranet in der Rubrik "Praxis".

Zum Extranet

 

Hintergrundinformationen

Broschüre: Werkvertragsarbeit fair gestalten

 

Der Einsatz von Werkverträgen ist nicht neu. Neu ist aber das Ausmaß und der Umfang. Werkvertragsarbeit fair zu gestalten, ist deshalb eine wachsende Herausforderung für Betriebsräte, Vertrauensleute und die IG Metall. Mit guten Praxisbeispiele aus der Metall- und Elektroindustrie zeigen wir, was Interessenvertretungen gemeinsam mit der IG Metall dabei bewegen können.

Die Broschüre kann ab Dezember über die örtlichen Geschäftsstellen bestellt werden.

 

Sozialreport Automobilcluster Leipzig

sozialreport leipzig
 

Unternehmen missbrauchen Werkverträge zum Lohndumping.  Die IG Metall Leipzig hat gegen diese inakzeptable Praxis wichtige Erfolge erzielt und ihre Erfahrungen in einem Sozialreport zusammengefasst. Der Sozialreport beschreibt, wie es in Leipzig mit einem strategischen Erschließungsansatz gelungen ist, gemeinsam mit den Beschäftigten mehr Geld, mehr Freizeit und mehr Mitbestimmung durchzusetzen. 

 

Weitere Informationen zum Sozialreport bei der

IG Metall Leipzig 

 

 

DGB-Broschüre: Werkverträge - Missbrauch stoppen

geb-broschuere
 

Die Große Koalition hat im Koalitionsvertrag vereinbart, den Missbrauch von Werkverträgen per Gesetz zu verhindern. Der Deutsche Gewerkschaftsbund dokumentiert in dieser Broschüre eine Reihe von Fällen, die zeigen, wie dringend der Gesetzgeber handeln muss, damit in Zukunft Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer nicht mehr in unsichere, befristete und oft massiv unterbezahlte Arbeitsverhältnisse ohne ausreichenden arbeitsrechtlichen Schutz und Mitbestimmungsrechte abgedrängt werden können.

 

 

Dossier Werkverträge in Norddeutschland

dossier werkverträge küste
 

Werkverträge sind längst keine Randerscheinung mehr. Die Berliner Journalisten Jörn Boewe und Johannes Schulten haben dazu in allen fünf norddeutschen Bundesländern recherchiert. Ihr Ergebnis: Werkverträge werden auch in der Metall- und Elektroindustrie auf breiter Front genutzt, um Löhne zu drücken.

 

Dossier hier herunterladen (PDF-Dokument, 1.2 MB)

 

Broschüre: Werkvertragsarbeit in der Stahlindustrie fair gestalten

Screenshot Broschuere Stahlindustrie
 

Was können Betriebsräte und Vertrauensleute tun, um Werkvertragsarbeit fair zu gestalten? Das IG Metall Zweigbüro und die Hans-Böckler-Stiftung haben gemeinsam gute Praxisbeispiele aus der Stahlindustrie zusammengetragen.
Die Broschüre kann unter Angabe der Bestellnummer 30433 kostenlos bei der Firma Setzkasten GmbH per Fax 0211/408 00 90 40 oder E-Mail bestellt werden.

 

 

Themenheft Industrielogistik - Das Geschäftsmodell "billig"

Kontraktlogistik
 

Industriebetriebe lagern immer mehr Logistikaufgaben aus und lassen diese anschließend von sogenannten Kontraktlogistikern billig erledigen. In der Broschüre "Das Geschäftsmodell 'billig'" werden die Hintergründe dieser Entwicklung erläutert und anhand von Beispielen aus der Praxis Lösungsansätze aufgezeigt.

 

Themenheft Industrieservice - Der Billigste gewinnt, die Mitarbeiter verlieren

Industrieservice
 

Industriebetriebe lagern immer mehr industrienahe Dienstleistungen wie Instandhaltung oder technische Reinigung aus und lassen diese anschließend von sogenannten Industrieservice-Unternehmen billig erledigen. In der Broschüre werden die Hintergründe dieser Entwicklung erläutert und anhand von Praxisbeispielen Lösungsansätze aufgezeigt.

 

Themenheft: Gute Arbeit bei Entwicklungsdienstleistern

Gute Arbeit bei Entwicklungsdienstleistern
 

Industrieunternehmen vergeben immer mehr Forschungs- und Entwicklungsaufgaben an externe Dienstleister. Diese Zusammenarbeit kann eine Bereicherung sein. Oft geht es bei der Vergabe von Forschungs- und Entwicklungsaufträgen allerdings um Kostenersparnis zulasten der Beschäftigten. In der Broschüre werden die Hintergründe dieser Entwicklung erläutert, die Position der IG Metall dargestellt und anhand von Praxisbeispielen Lösungsansätze aufgezeigt.

 

Film »Werkverträge – vom Normalfall zum Problemfall«

 

Der Filmbeitrag informiert rund um das Thema Werkverträge, die laut Prof. Dr. Stefan Sell (Hochschule Koblenz) nichts weiter als ein »billiger Etiketten- schwindel« sind. Vor allem geht es um die Fragen: Was versteht man unter einem Werkvertrag und wo gibt es diese Vertragsform? Wie haben sich die Beschäftigungs- verhältnisse in den letzten Jahren verändert? 

Ein Film von Hans Ulrich Fischer und Angelika Tietjen vom IG Metall Bildungszentrums Sprockhövel in Zusammenarbeit mit den Referentinnen und Referenten des Seminarschwerpunktes Betriebspolitik.

Film hier herunterladen

 

Themenheft Werkverträge

Titelblatt Themenheft Werkverträge
 

Arbeitgeber nutzen Werkverträge vielfach, um die Rechte von Beschäftigten auszuhebeln. Dem setzt die IG Metall ihre Kampagne »Arbeit: sicher und fair – für Alle« entgegen.

Das Themenheft präsentiert Hintergründe, Argumente, Forderungen und Ziele der Kampagne.

 

Dossier Werkverträge

Titelblatt Dossier Werkverträge
 

Das Ausgliedern von Arbeit über Werkverträge wird immer mehr zum angesagten Sparmodell für Unternehmen. Das zeigt das neue Dossier Werkverträge, das die IG Metall Nordrhein-Westfalen. Es präsentiert Beispiele aus Unternehmen, in denen Werkvertragsbeschäftigte voll in die Produktionsprozesse integriert sind – und dennoch deutlich weniger verdienen und weniger Rechte haben. Aber es gibt auch Lichtblicke: Betriebe in denen Betriebsräte und IG Metall die Auswüchse in den Griff bekommen.

Dossier Werkverträge hier herunterladen (PDF-Dokument, 1001.5 KB)

 

Infografiken

Thema Werkvertrag: Ein Betrieb - eine Gewerkschaft

Grafik IG Metall Werkverträge
 
 

Beschäftigte in Forschung und Entwicklung der Autohersteller

Grafik Beschäftigte in der Automobilbranche
 
 

Werkverträge treffen die Kernbereiche der Unternehmen

Grafik Werkverträge IG Metall
 
 

Zwei Drittel der Unternehmen lagern Arbeiten aus

Grafik Werkverträge IG Metall
 
 

Zunahme von Werkverträgen in fast jedem vierten Betrieb

Grafik Werkverträge IG Metall
 
 

Je größer der Betrieb, desto mehr Werkverträge

Grafik Werkverträge IG Metall
 
 

Ersatz von Stammarbeitsplätzen durch Werkverträge

Grafik Werkverträge IG Metall
 
 

Ersatz von Stammarbeitsplätzen nach Betriebsgrößen

Grafik Werkverträge IG Metall
 
 

Schlechtere Bedingungen in Werkvertragsunternehmen

Grafik Werkverträge IG Metall
 
 

Werkverträge unterlaufen oft tarifliche Standards

Grafik Werkverträge IG Metall
 
 

Forderung nach Regelung von Leiharbeit und Werkverträgen:

Grafik IG Metall Werkverträge

© IG Metall Beschäftigtenbefragung 2013

 
 

Studien

Werkverträge im Betrieb

 

Überraschend viele Werkverträge sind rechtlich problematisch. Zu diesem Ergebnis kommt eine empirische Untersuchung der Hans-Böckler-Stiftung. „Manche Praktiken der Werkvertragsnutzung überschreiten die Grenze der Legalität“, urteilen die Wissenschaftler.

Die Autoren der Studie "Werkverträge im Betrieb" haben anhand von Befragungen in 1082 Betrieben und in zwölf Fallstudien untersucht, wie Werkverträge im verarbeitenden Gewerbe und im Einzelhandel genutzt werden. Im Fokus der Untersuchung standen solche Werkverträge, in deren Rahmen Beschäftigte des Dienstleisters auf dem Betriebsgelände des Auftraggebers tätig werden (Onsite-Werkverträge). 

 

Werkverträge in der Arbeitswelt

Titelblatt OBS-Studie Werkverträge
 

Seit Jahrzehnten werden Serviceleistungen und Reparaturaufträge im Rahmen von Werkverträgen an Fremdfirmen vergeben. Unternehmen nutzen Werkverträge, um sich kurzfristig und flexibel Kompetenzen bei anderen Unternehmen oder bei Einzelpersonen einzukaufen, die betriebsintern nicht verfügbar sind. In jüngster Zeit geraten Werkverträge jedoch zunehmend in die Kritik: Immer mehr Teile der bisher von Unternehmen selbst erbrachten oder im Rahmen von Leiharbeit fremdbezogenen Arbeitsleistungen werden nunmehr über so genannte Fremdfirmen erbracht, die ihre Leistungen im Rahmen von Werkverträgen anbieten. Die Kurz-Studie der Otto-Brenner-Stiftung unternimmt erste Schritte auf dem Weg zu einem besseren Verständnis der praktischen Bedeutung von Werkverträgen und zeigt den Handlungsbedarf auf.

 

Missbrauch von Werkverträgen und Leiharbeit verhindern

Titelblatt Gutachten Werkverträge
 

Wie kann der Missbrauch beim Einsatz von Fremdpersonal in den Betrieben verhindert werden? Welche gesetzlichen Regelungen sind dafür nötig? Das Gutachten, das im Auftrag des nordrhein-westfälischen Arbeitsministeriums erstellt wurde, gibt Antworten dazu.

 

Werkverträge – Die neue Lohndumping-Strategie?

Titelblatt RLS-Studie Werkverträge
 

Die Studie im Auftrag der der Rosa-Luxemburg-Stiftung kommt dem Ergebnis: Das Phänomen der Werkverträge nimmt stetig zu und entpuppt sich als „momentan auffälligste und prekärste Form atypischer Beschäftigung. […]Deutlich zeigt sich das Risiko der Verstetigung prekärer Lebenslagen durch Werkvertragsarbeit bei den Lohnunterschieden. In allen angesprochenen Branchen werden durch Werkverträge Mindestlohn-Abmachungen und Lohnuntergrenzen bewusst unterschritten und rechtliche Grauzonen in den Betrieben zum Zwecke des Lohndumpings ausgenutzt.“

 

Werkverträge in Bayern – Das neue Lohndumping-Instrument

Titelblatt DGB-Report Werkverträge
 

Auch im angeblichen Hochlohnland und vermeintlichen Vollbeschäftigungsparadies Bayern grassieren Werkverträge mit bedenklichen Folgen für Beschäftigte und die Allgemeinheit. Der DGB Bayern kommt in seiner Studie unter anderem zu diesem Ergebnis: „Werkvertragsvergabe stellt in vielen Fällen eine bewusste Tarifflucht dar. Dies führt zu einer immer stärkeren Individualisierung der Beschäftigten einerseits und einer Betriebspolitik gegen den Staat und die Solidargemeinschaft andererseits, da die Sozialkassen geschwächt, durch den Steuerzahler mitfinanzierte Ausbildungen abgewertet sowie das Arbeitsrecht ausgehöhlt werden.“

 

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Betriebsräte müssen ein Zustimmungsverweigerungsrecht erhalten.
Die IG Metall fordert außerdem ein Verbandsklagerecht, eine Beweislastumkehr und eine Generalunternehmenshaftung.

Detlef Wetzel

 
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