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BR-Aufruf

Betriebsräte-Aufruf: Missbrauch von Werkverträgen stoppen

IG Metall-Betriebsräte haben die Bundesregierung aufgerufen, die im Koalitionsvertrag angekündigten Gesetze gegen den Missbrauch von Werkverträgen konsequent umzusetzen. "Der missbräuchliche Einsatz von Werkverträgen führt zu Wettbewerbsverzerrung, Lohndumping und unsicherer Beschäftigung", heißt es in einem an Montag, 21. September, in zahlreichen großen Tageszeitungen veröffentlichten Aufruf.

Unterzeichnet haben den Aufruf 24 Gesamtbetriebsratsvorsitzende von großen Automobilherstellern, Zulieferern sowie aus mehreren Schlüsselbranchen - darunter die Unternehmen Volkswagen, Daimler und BMW sowie ThyssenKrupp und Airbus.

Die Betriebsräte fordern, dass eine Spaltung von Belegschaften durch Werkverträge unterbleibt. "Wir fordern von den Arbeitgebern die Mitbestimmung bei der Fremdvergabe und die Einhaltung von Mindestkriterien bei den Arbeitsbedingungen in Werkvertragsunternehmen", heißt es weiter in dem Aufruf. Alle Beschäftigten hätten ein Recht auf gute Arbeitsbedingungen, faire Bezahlung nach Tarif und eine sichere Zukunft. Die Politik müsse gesetzliche Rahmenbedingungen schaffen, die den Betriebsräten die notwendigen Instrumente an die Hand geben.

 

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